Highlights der südkoreanischen Küche


Highlights der südkoreanischen Küche

Bei Begriffen, wie „Sushi“, „Kokoscurry“ oder „Schweinefleisch süß-sauer“ hat man sofort bestimmte Herkunftsländer im Kopf. Die asiatische Küche wird oft mit Gerichten aus Japan oder Thailand in Verbindung gebracht. Doch welche kulinarischen Highlights bietet eigentlich Südkorea?

Auf den ersten Biss werden in der koreanischen Küche nicht viel von den bekannten, „asiatischen“ Zutaten, wie Kokosmilch, Kurkuma und Zitronengras verwendet. Die Würze entsteht vielmehr durch Pasten aus Soja und Chili sowie stark vergorenes Gemüse und reichlich Knoblauch. Die koreanische Finesse besticht durch eine feine Einfachheit, die es jeder Zutat erlaubt, ihr volles Geschmacksaroma zu entfalten. Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus verschiedenen Gemüsesorten, die alle in separaten Schälchen angerichtet werden. Dazu gibt es Reis oder Miso-Suppe. Bei einem typischen Fleisch-Barbecue am beliebten Tisch-Grill wird auf den sättigenden Reis sogar ganz verzichtet.

Kimchi - Die Essenz Koreas

Die Basis einer jeden Mahlzeit, auch das Frühstück, ist gleichzeitig das Nationalgericht Koreas: Kimchi ist ein scharf marinierter, vergorener Chinakohl, den der europäische Gaumen entweder auf Anhieb liebt oder vermeidet. Jede Region hat ihr ganz eigenes Rezept für selbstgemachtes Kimchi. Dabei ist der Name des Gerichts auch gleichzeitig eine Anleitung zur Zubereitung, denn das Wort Kimchi bedeutet so viel wie die „Haltbarmachung von Lebensmitteln“, vor allem Gemüse, durch Milchsäuregärung.

Ursprünglich werden die Chinakohlblätter mit Rettich, Ingwer und reichlich Knoblauch gewürzt und zusammen mit Meeresfrüchten und Chilipulver verfeinert. Im Laufe der Zeit haben sich jedoch einige Varianten mit Gurken oder Lauch entwickelt. In manchen Regionen werden Fischsoße, eingelegter Fisch oder Austern beigemengt. Zwar sind Geruch und Geschmack auf den ersten Bissen etwas gewöhnungsbedürftig, wer Kimchi jedoch lieben lernt, wird den vergorenen Kohl nicht mehr missen wollen.

Bibimbap - Die koreanische Küche in einem Topf

Ein weiteres beliebtes Gericht ist „Bibimbap“ – dabei wird auf einer Portion Reis, verschiedenes Gemüse, Fleisch oder Tofu sowie ein Spiegelei vor dem Essen mit Chilipaste verrührt und tatsächlich mit einem Löffel gegessen – eine Seltenheit in Korea. In einem Bibimbap sollten jeweils die fünf Farben des traditionell koreanischen Farbspektrums zu finden sein: Weiß, Schwarz, Blau, Gelb und Rot. Dabei steht jede dieser Farben für ein Element des Universums. Blau = Holz, Rot = Feuer, Gelb = Erde, Weiß = Metall und Schwarz = Wasser.

Gimbap – Das Sushi Koreas

Wer rohen Fisch nicht mag, dem wird mit Gimbap – dem koreanischen Sushi - eine leckere Alternative geboten. Denn Gimbap wird mit Bulgogi - hauchdünn geschnittenes, mariniertes Fleisch – zubereitet und ist im Laufe der Zeit zu einem beliebten Zwischensnack, der auch gerne mittags verspeist wird, geworden. Neben Bulgogi besteht Gimbap aus getrocknetem Seetang (Gim) und Reis (Bab - gekochter Reis) sowie Spinat, eingelegtem Rettich und Omelette.

Auch hier gibt es verschiedene Varianten - beispielsweise frische Sesamblätter, Thunfisch oder Käse. Wie beim japanischen Sushi wird Gimbap in mundgerechte Stücke geschnitten und mit Stäbchen gegessen. Dazu wird oft Kimchi und ein Dip aus koreanischer Chilipaste, Sojasauce und Sesamöl serviert.

Wenn Sie nun Lust auf eine kulinarische Reise durch Südkorea bekommen haben, stehen Ihnen unsere Reiseexperten gerne für Sie unter der 089 1270 91 - 0 oder über unser Kontaktformular zur Verfügung.

 

Südkorea Reisen, individuell und maßgeschneidert

Wir beraten Sie gerne persönlich.

+49 (0) 89-127091-0

Montag - Freitag von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Samstags nach Absprache.
Bitte vereinbaren Sie einen Termin. Gerne außerhalb der Geschäftszeiten.